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Douglas-Aktie nach Medienbericht über möglichen Börsenrückzug im Fokus 12.03.2012
aktiencheck.de
Hagen (www.aktiencheck.de) - Der Einzelhandelskonzern Douglas Holding AG (ISIN DE0006099005 / WKN 609900) steht einem Medienbericht zufolge vor dem Rückzug von der Börse.
Wie die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" berichtet, will der Aufsichtsratschef Jörn Kreke den übrigen Aufsichtsratsmitgliedern am Mittwoch im Rahmen einer außerordentlichen Aufsichtsratssitzung seinen Masterplan vorlegen: Douglas solle weg von der Börse, zurück in Familienhand. Seit Monaten verhandelt die Gründerfamilie Kreke den Angaben zufolge zu diesem Zweck mit Finanzinvestoren - bislang ohne vorzeigbares Ergebnis. "Vor der Hauptversammlung am 21. März brauchen wir klare Verhältnisse", wird ein Aufsichtsrat zitiert. "Es geht schließlich um die Zukunft des gesamten Konzerns."
Grund für die Pläne der Gründerfamilie ist die Drogeriemarktkette Müller, deren Chef Erwin Müller seit Ende 2009 Douglas-Anteile einsammelt und damit die Alteigentümer, zu denen neben der Gründerfamilie Kreke auch die Eklöh-Nachfahren sowie der Oetker-Konzern gehören, verstört. Müller droht damit, seinen Anteil von derzeit gut 10 Prozent bis zum Herbst auf mehr als 25 zu erhöhen. Damit könnte er alle wichtigen Entscheidungen torpedieren. Das wollen die Krekes laut dem Bericht um jeden Preis verhindern und dazu basteln sie an einer Gegenstrategie.
Ein Abschied von der Börse, ermöglicht durch den Einstieg von Privat-Equity-Investoren, passt den Krekes insofern ins Konzept, als sie seit längerem den niedrigen Aktienkurs beklagen, der den Wert des Unternehmens nicht spiegele, hieß es.
Die Aktie von Douglas notiert aktuell mit einem Plus von 3,32 Prozent bei 36,42 Euro. (12.03.2012/ac/n/d)
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